Telefon: Kosten, Notruf, Datenschutz
Wer die Gespräche bezahlt, was gesperrt ist, wie Notrufe laufen und was über Ihre Telefonate gespeichert wird.
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Wer bezahlt die Gespräche aus dem Browser-Telefon?
Sie, wie bisher: bei Ihrem Telefonanbieter, zu Ihrem vorhandenen Tarif. Jedes Gespräch nach draußen läuft über Ihren Anschluss und erscheint auf Ihrer gewohnten Telefonrechnung.
Aurora Hive verkauft keine Gesprächsminuten und keine Rufnummern. Interne Gespräche zwischen Nebenstellen und der Echotest laufen nur über den Vermittler und kosten beim Anbieter nichts.
Wenn Sie wissen wollen, was ein Gespräch gekostet hat, fragen Sie Ihren Anbieter; die Anrufhistorie zeigt Dauer und Ziel, aber keine Preise.
Warum sind Auslands- und Sondernummern gesperrt, und wie gebe ich sie frei?
Ab Werk lässt der Vermittler nur Gespräche ins deutsche Fest- und Mobilnetz hinaus. Gesperrt sind:
- Auslandsnummern — alles, was mit 00 oder + beginnt und nicht nach Deutschland geht.
- Sonderrufnummern wie 0900, 0137, 0138, 0180, 0190, 0700 und Auskünfte mit 118.
Der Grund ist Gebührenbetrug: Wer fremde Zugänge missbraucht, ruft fast immer teure Auslands- oder Mehrwertnummern an. Die Sperre begrenzt den Schaden, selbst wenn einmal ein Kennwort abhandenkommt.
Freigeben kann ein Admin im Reiter Anschluss, getrennt für Ausland und Sonderrufnummern. Die Freigabe gilt für alle Nebenstellen des Betriebs. Geben Sie nur frei, was Sie wirklich brauchen.
Kann ich mit dem Browser-Telefon einen Notruf absetzen?
Ja. 110 und 112 — ebenso 115, 116116 und 116117 — sind von allen Sperren ausgenommen und laufen immer über den Anschluss Ihres Betriebs. Ohne eingerichteten Anschluss hören Sie eine Ansage; dann geht kein Notruf hinaus.
Wichtig ist, welcher Standort bei der Leitstelle ankommt: der Ihres Anschlusses, nicht der Ihres Browsers.
- Weg A (beim Anbieter): Ihr Anbieter meldet die Anschrift, die bei ihm für den Anschluss hinterlegt ist. Halten Sie sie aktuell.
- Weg B (FRITZ!Box oder Anlage): Der Notruf geht über den Anschluss am Standort der FRITZ!Box bzw. Anlage hinaus.
Wer im Homeoffice oder unterwegs über Aurora Hive 112 wählt, wird deshalb dem Firmenstandort zugeordnet. Nennen Sie der Leitstelle in dem Fall unbedingt selbst, wo Sie sind.
Und: Das Browser-Telefon braucht einen offenen Browser, Strom und Internet. Für Notrufe ist ein Festnetz- oder Mobiltelefon die sichere Wahl.
Was wird über meine Telefonate gespeichert?
Gespeichert wird, dass telefoniert wurde — nicht, was gesagt wurde.
- Je Gespräch: Richtung, Gegenseite (Rufnummer), Nebenstelle bzw. Person, Beginn und Dauer. Das ist die Anrufhistorie; sie steht in Ihrer Instanz.
- Kein Mitschnitt. Gespräche werden nicht aufgezeichnet; eine Funktion dafür gibt es nicht.
- Zugangsdaten zu Ihrem Anschluss liegen verschlüsselt und werden nach dem Speichern nicht mehr angezeigt.
Der Vermittler läuft auf gemieteten Servern bei IONOS in Berlin. Zwischen Browser und Vermittler sind Anmeldung und Sprache verschlüsselt — auch auf dem Ausweichweg über Port 443, wenn ein Firmennetz den üblichen Weg sperrt. Vom Vermittler zum Anbieter hängt die Verschlüsselung davon ab, ob Ihr Anbieter sie anbietet.
Ihre Gesprächsdaten liegen außerdem bei Ihrem Telefonanbieter, wie bei jedem Telefonat.
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