Sichtbarkeit
Eine Website technisch, inhaltlich und rechtlich prüfen, den Befund als PDF ausgeben, das Umfeld vermessen.
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Was macht der Bereich Sichtbarkeit?
Sie tippen eine Webadresse ein und haben in einer Minute einen Befund: was technisch, inhaltlich und rechtlich im Argen liegt — mit Handlungsanweisung je Punkt.
Geprüft werden drei Bereiche: Betriebsdaten für Suchmaschinen (Kontaktangaben, Ortsbezug, Vorschau beim Teilen), der Inhalt, und das Rechtliche — Impressum, Datenschutzerklärung und Dienste, die ungefragt Daten an Dritte senden.
Aus dem Check wird ein Projekt, und dort geht es weiter. Die Reiter heißen „Befund“, „Wettbewerb“, „Begriffe“, „Branchenradar“, „KI-Sichtbarkeit“ und „Verweise“. Unter „Begriffe“ liegen Rangmessung, Suchvolumen und der Sichtbarkeitsindex.
Wie starte ich eine Prüfung?
Adresse und Ort eintippen, prüfen. Aurora Hive Sales liest die Seiten selbst — das kostet nichts und darf jederzeit laufen.
Das Lesen dauert je nach fremdem Server bis zu anderthalb Minuten. Aus dem ersten Check entsteht automatisch ein Eintrag, den Sie später wiederfinden.
Kostet die Prüfung Geld?
Die Prüfung selbst nicht. Was Geld kostet, ist ab Werk ausgeschaltet und steht mit Preisschild in den Einstellungen des Bereichs:
- Rangmessung, also die Positionen zu Ihren Begriffen, dazu der Eintrag im Kartendienst und das Branchenradar. Sie verbrauchen Recherchen, weil sie die bezahlte Google-Suche abfragen.
- Der wöchentliche Messlauf, der die Rangmessung eines Projekts von selbst wiederholt.
- Der Reiter Verweise. Jeder Abruf verbraucht Datenabfragen.
- Die KI-Sichtbarkeit, deren Messläufe ein eigenes Budget haben.
Eine Ausnahme ohne Schalter gibt es: Das Suchvolumen holen Sie mit einem eigenen Knopf, und vor dem Knopf steht, was es kostet. Niemand rutscht also versehentlich hinein.
Was steht in einem Befund?
Jeder Punkt trägt drei Angaben: was gefunden wurde, warum das zählt, was zu tun ist.
Der dritte Teil ist der Grund, warum das Ganze nützlich ist: Ein Befund ohne Handlungsanweisung wäre nur eine Beschwerde.
Und wenn nichts zu tun ist, steht das auch da — „Es gibt keinen Punkt, der sofort angefasst werden müsste.“
Kann ich den Befund weitergeben?
Ja, als PDF-Bericht — dasselbe Ergebnis, aber in der Sprache eines Handwerksmeisters statt in der eines Technikers. Am Ende steht, was bereits funktioniert.
Dieser Bericht ist der Gegenstand, den Sie aus der Hand geben: an einen Kunden, an eine Agentur, an die eigene Geschäftsführung.
Was im Projekt schon gemessen wurde, kommt mit hinein. Beobachtete Begriffe erscheinen mit ihrem Platz und, sobald ermittelt, mit den Suchen im Monat. Sind Positionen gemessen, steht der Sichtbarkeitsindex darin, mit einem kleinen Verlauf der letzten Wochen und den stärksten Wettbewerbern. Und liegt ein Verweisabruf vor, folgt ein kurzer Abschnitt über die Verweise von anderen Websites.
Was bringt eine zweite Prüfung?
Was einmal geprüft wurde, bleibt. Beim zweiten Check sehen Sie, was sich verändert hat.
Das ist der Nachweis nach einem Umbau — und, wenn Sie diese Arbeit verkaufen, das beste Argument für die nächste Rechnung: nicht die Behauptung, es sei besser geworden, sondern die Gegenüberstellung.
Wie finde ich die richtigen Suchbegriffe?
In dieser Reihenfolge, und sie spart Geld:
- Vorschläge holen. Sie kommen aus Googles eigener Vervollständigung und kosten nichts. Wie häufig ein Begriff dort auftaucht, gibt einen ersten, kostenlosen Anhaltspunkt.
- Bei Bedarf das Suchvolumen ermitteln. Unter den Vorschlägen steht „Suchvolumen ermitteln“: Googles Schätzwert, wie oft jeder Begriff im Monat gesucht wird. Die ganze Liste kostet eine Datenabfrage; danach ordnen sich Empfehlung und Themen nach dem Volumen.
- Die passenden übernehmen und erst dann messen. Das Messen der Positionen kostet je Begriff eine Recherche.
Deshalb die Regel: wenige und die richtigen. Zwanzig Begriffe zu messen, von denen fünfzehn niemand sucht, ist der häufigste Fehler. Mit dem Suchvolumen sehen Sie solche Begriffe, bevor sie Geld kosten.
Ein Hinweis in der Anzeige nennt jeweils, wie viele Abfragen das Messen gerade kosten würde.
Was ist das Branchenradar?
Kein Abbild des ganzen Netzes, sondern ein vollständiger Index Ihres Ausschnitts: wer in Ihrer Region zu Ihren Begriffen auftaucht, wie gut deren Seiten sind, und auf welchen Verzeichnissen alle stehen außer Ihnen.
Der zuletzt genannte ist meist der nützlichste: Ein Verzeichnis, in dem alle Wettbewerber stehen und Sie nicht, ist eine Aufgabe für den nächsten Vormittag.
Voraussetzung: Legen Sie zuerst Begriffe an, bauen Sie dann das Radar auf. Ohne Begriffe hat das Radar nichts, wonach es suchen könnte.
Kann ich Wettbewerber mitprüfen?
Ja — tragen Sie bis zu drei ein und starten Sie danach eine Prüfung; sie werden dann mitgeprüft.
Wenn im Radar steht, Ihre Adresse tauche in den abgefragten Trefferlisten nicht auf, gibt es dafür zwei mögliche Gründe: Entweder sind Sie überall dabei, oder es wurden noch zu wenige Wettbewerber gelesen. Die Unterscheidung liefert ein Blick in die geprüften Begriffe.
Die Prüfung schlägt fehl oder liefert nichts.
Zwei häufige Ursachen:
- Die Adresse stimmt nicht. Prüfen Sie sie im Browser. Manche Auftritte haben keine erreichbare Startseite unter der Adresse, die man erwartet.
- Die Seite verlangt eine Anmeldung. Seiten, die nur angemeldet erreichbar sind, lassen sich nicht beurteilen.
Für die Geschwindigkeitsmessung gibt es eine dritte Ursache: Sie kommt von einem fremden Messdienst, und ohne eigenen Zugang teilen sich alle Abfragen weltweit ein gemeinsames Tageskontingent — das ist praktisch immer erschöpft. Ein eigener Zugang dafür ist kostenlos und wird einmalig hinterlegt; fragen Sie Ihren Ansprechpartner. Alles andere am Check funktioniert auch ohne ihn.
Darf ich fremde Websites prüfen?
Ja — geprüft wird nur, was ohnehin öffentlich abrufbar ist; Aurora Hive Sales liest die Seiten wie ein Besucher.
Zwei Dinge, die trotzdem gelten: Ein Befund über eine fremde Seite ist eine Aussage über deren Betreiber — gehen Sie damit fair um, wenn Sie ihn als Verkaufsargument benutzen. Und die kostenpflichtigen Teile (Rangmessung, Branchenradar) sollten Sie nicht auf Verdacht für zwanzig Wettbewerber laufen lassen.
Wie nutze ich den Befund im Kundengespräch?
Als Gegenstand, nicht als Vortrag: Der PDF-Bericht ist das, was Sie aus der Hand geben — in der Sprache eines Handwerksmeisters, und mit dem, was bereits funktioniert, am Ende.
Drei Punkte, die dabei helfen:
- Rechtliche Funde zuerst. Ein fehlendes Impressum ist ein konkretes Risiko, kein Geschmacksurteil.
- Nicht alles auf einmal. Drei Punkte, die diese Woche machbar sind, wirken mehr als eine Liste mit dreißig.
- Zweiter Check nach dem Umbau. Der Vergleich ist das beste Argument für die nächste Rechnung.
Was prüft der rechtliche Teil?
Impressum, Datenschutzerklärung und Dienste, die ungefragt Daten an Dritte senden.
Der letzte in der Aufzählung ist der, der am häufigsten aufschlägt und am wenigsten bekannt ist: Schriftarten, Karten, Videos und Symbolsammlungen von fremden Servern übermitteln die IP-Adresse jedes Besuchers dorthin — ohne Einwilligung angreifbar.
Das lässt sich fast immer beheben, indem man dieselben Dateien selbst ausliefert.
Was prüft der technische Teil?
Was Suchmaschinen brauchen, um eine Seite zu verstehen: Betriebsdaten für Suchmaschinen, Kontaktangaben, Ortsbezug und die Vorschau beim Teilen.
Der letzte Punkt wird gern übersehen und wirkt sofort: Wenn jemand Ihre Adresse in einem Messenger teilt, entscheidet die hinterlegte Vorschau darüber, ob dort ein Bild mit Titel erscheint oder eine nackte Adresse.
Die Geschwindigkeitsmessung ist ein Sonderfall — sie braucht einen eigenen, kostenlosen Schlüssel; alles andere funktioniert auch ohne.
Wie oft sollte ich prüfen?
Die kostenlose Prüfung darf jederzeit laufen — sinnvoll ist sie nach jedem Umbau und einmal im Quartal.
Bei den kostenpflichtigen Teilen lohnt Zurückhaltung. Für die meisten Betriebe genügt eine Rangmessung im Monat, um Bewegung zu sehen. Jede Messung kostet je Begriff eine Recherche, deshalb wenige und die richtigen Begriffe.
Wer den Sichtbarkeitsindex als Wochenkurve verfolgen will, kann für ein Projekt den wöchentlichen Messlauf einschalten. Einzelne Ausschläge von einer Woche zur nächsten sind dabei oft Zufall; aussagekräftig ist die Richtung über mehrere Wochen.
Wie oft wird ein Suchbegriff gesucht?
Das zeigt das Suchvolumen: Googles Schätzwert, wie oft ein Begriff im Monat gesucht wird, gemittelt über die letzten zwölf Monate. Es steht als „ca. 1.900“ da, weil Google selbst auf Stufen rundet. Gerade bei kleinen Werten heißt „ca. 70“ ungefähr siebzig, nicht genau siebzig. Aurora Hive Sales rundet nicht weiter und rechnet nichts hoch.
Geholt wird es an zwei Stellen, jeweils auf Knopfdruck:
- Unter den Begriffsvorschlägen mit „Suchvolumen ermitteln“. Eine Datenabfrage deckt die ganze Vorschlagsliste ab.
- Bei den beobachteten Begriffen mit „Suchvolumen aktualisieren“. Der Wert steht danach in der Spalte „Suchen/Monat“. Sind Begriffe für mehrere Orte angelegt, kostet jeder Ort eine Datenabfrage.
Ohne diesen Klick bleibt es bei der Häufigkeit aus Googles Vervollständigung. Sie kostet nichts und reicht oft schon, um Begriffe gegeneinander abzuwägen.
Beim Suchvolumen steht „kein Wert“. Sucht das niemand?
Nicht unbedingt. „kein Wert“ heißt, dass Google zu diesem Begriff keine Zahl nennt, und das ist etwas anderes als null.
Zwei Gründe kommen häufig vor. Sehr seltene Begriffe lässt Google leer. Und sehr ähnliche Schreibweisen fasst Google zu einer Gruppe zusammen, die nur unter einer davon einen Wert trägt.
Für einen Handwerksbetrieb kann ein Begriff ohne Wert trotzdem der richtige sein, etwa „Heizungsnotdienst“ mit dem eigenen Ortsnamen. Wer so sucht, will meist sofort jemanden beauftragen.
Steht dagegen „Noch nicht ermittelt.“ da, wurde für den Begriff schlicht noch kein Suchvolumen abgefragt.
Was kostet das Suchvolumen, und warum steht manchmal „kostet nichts“ daneben?
Eine Liste kostet eine Datenabfrage, gleich ob drei oder dreihundert Begriffe darin stehen. Neben dem Knopf steht vor dem Klick, wie viele Datenabfragen fällig wären und wie viele Ihnen in diesem Monat noch bleiben.
Einmal ermittelte Werte werden 30 Tage gespeichert. Fragen Sie denselben Begriff für dasselbe Gebiet in dieser Zeit noch einmal ab, auch aus einem anderen Projekt, kommt der Wert aus dem Speicher. Dann steht dort „kostet nichts“. Nach den 30 Tagen wird wieder frisch abgefragt.
Ist der Knopf ausgegraut, reicht entweder das Monatsbudget nicht mehr, oder für Ihre Instanz ist kein Zugang zum Datendienst eingerichtet. Die Zeile unter dem Knopf sagt, welcher der beiden Fälle vorliegt.
Wer verlinkt auf meine Website?
Das beantwortet der Reiter Verweise im Projekt. Mit „Profil abrufen“ bekommen Sie:
- die Zahl der verweisenden Websites (jede fremde Website zählt einmal, egal wie oft sie verlinkt) und wie viele davon vollwertig verlinken, also ohne nofollow-Kennzeichnung,
- die Verweise insgesamt,
- eine Stärke von 0 bis 100, die bewertet, wie gut die Website selbst verlinkt ist,
- neu hinzugekommene und verlorene verweisende Websites der letzten 30 Tage,
- die stärksten verweisenden Websites mit Ankertext, Zielseite und dem Tag, an dem der Verweis erstmals gesehen wurde.
Zwei weitere Knöpfe gehen über das eigene Profil hinaus: „Mit Wettbewerbern vergleichen“ stellt Ihre Zahlen neben die von bis zu zehn Wettbewerbern, und „Lücken suchen“ findet Websites, die Ihre Wettbewerber verlinken, Sie aber nicht.
Ab Werk ist der Reiter ausgeschaltet, weil jeder Abruf Datenabfragen kostet.
Der Reiter Verweise ist ausgeschaltet. Wie schalte ich ihn ein, und was kostet er?
Eingeschaltet wird er in den Einstellungen des Bereichs Sichtbarkeit über „Verweise (wer auf die Website verlinkt)“. Das darf nur ein Verwaltungskonto.
Jeder Knopf trägt vorher sein Preisschild:
- Profil abrufen: 3 Datenabfragen
- Mit Wettbewerbern vergleichen: 3 Datenabfragen, egal ob zwei oder zehn Wettbewerber
- Lücken suchen: 1 Datenabfrage
Jeder Abruf wird als Stand gespeichert. Beim nächsten Öffnen sehen Sie den letzten Stand, ohne erneut zu bezahlen, und aus den gespeicherten Profilen entsteht der Verlauf. Von selbst wird nichts wiederholt: Ein neuer Stand entsteht nur, wenn jemand klickt.
Meldet der Reiter „Kein Datenzugang hinterlegt.“, fehlt in Ihrer Instanz der Zugang zum Datendienst. Gespeicherte Stände bleiben trotzdem sichtbar; einrichten kann den Zugang nur Ihr Anbieter.
Wie finde ich Websites, die meine Wettbewerber verlinken, aber nicht mich?
Mit „Lücken suchen“ im Reiter Verweise. Gesucht werden Websites, die auf mindestens zwei der gewählten Wettbewerber verweisen und nicht auf Sie. Jede Lücke steht als Satz da, zum Beispiel: Sieben Ihrer Wettbewerber werden von einem Branchenverzeichnis verlinkt, Sie nicht.
Die Wettbewerber wählen Sie oben im Reiter. Vorgeschlagen werden kostenlos die im Projekt eingetragenen Betriebe, die aus dem Branchenradar und die aus Ihren Rangmessungen. Portale und Verzeichnisse schlägt die Liste bewusst nicht vor, weil sie keine Wettbewerber sind. Ergänzen oder streichen können Sie frei; beim nächsten Besuch steht die zuletzt benutzte Auswahl da.
Taucht dieselbe Adresse auch in den Eintragslücken des Branchenradars auf, sagt der Satz das dazu. Dann belegen zwei unabhängige Quellen dieselbe Lücke.
Im Verweisprofil fehlt ein Link, den ich kenne. Warum?
Weil die Zahlen aus einem Verweisverzeichnis stammen, das große Teile des Netzes regelmäßig einliest, aber nicht das ganze Netz. Kleine, junge oder selten verlinkte Seiten fehlen darin manchmal, und gerade bei Handwerksbetrieben kommt das vor.
Für den Vergleich taugen die Zahlen trotzdem gut: Alle Wettbewerber werden aus demselben Bestand gemessen. Auch der Verlauf über mehrere Abrufe ist aussagekräftig. Als absolute Wahrheit über jeden einzelnen Link sollten Sie sie nicht lesen.
Zwei weitere Einordnungen:
- Die Stärke (0 bis 100) ist eine Bewertung des Verzeichnisses und keine Zahl von Google.
- Ein Verweis mit nofollow-Kennzeichnung zählt bei den verweisenden Websites mit, gilt aber nicht als vollwertige Empfehlung.
Was ist der Sichtbarkeitsindex?
Eine Zahl von 0 bis 100 für ein Projekt: Wie viel der möglichen Klicks bekommt Ihre Seite bei den beobachteten Begriffen? 100 hieße Platz 1 bei jedem Begriff. Die Kachel steht oben im Reiter „Begriffe“, mit der Veränderung zur Vorwoche und einer Verlaufskurve.
Gerechnet wird mit einer veröffentlichten Klickraten-Studie, die zeigt, wie oft Platz 1, 2, 3 und so weiter angeklickt werden. Ist für alle Begriffe das Suchvolumen bekannt, zählt ein viel gesuchter Begriff entsprechend mehr. Fehlt es auch nur bei einem, werden alle Begriffe gleich gewichtet, und die Kachel sagt das mit „ohne Suchvolumen gewichtet“.
Es gibt einen Wert je Kalenderwoche. Misst man in einer Woche zweimal, zählt die letzte Messung.
Der Index kostet nichts zusätzlich, denn er rechnet mit den Messungen, die ohnehin vorliegen. Vergleichbar ist er nur innerhalb desselben Projekts und solange dieselben Begriffe beobachtet werden. Mit den Indizes großer Suchmaschinen-Werkzeuge, die über Millionen Begriffe rechnen, lässt er sich nicht vergleichen.
Warum zeigt der Sichtbarkeitsindex keine Veränderung zur Vorwoche an?
Meist, weil sich der Begriffssatz geändert hat. Kam ein Begriff dazu, fiel einer weg oder wurde einer in dieser Woche nicht gemessen, ist die neue Zahl mit der alten nicht mehr vergleichbar. Dasselbe gilt, wenn die Gewichtung wechselt, etwa weil jetzt für alle Begriffe ein Suchvolumen vorliegt.
In der Kurve steht an dieser Stelle eine gestrichelte Senkrechte; wer mit der Maus darauf zeigt, liest den Grund. Eine Veränderung wird über einen solchen Bruch hinweg bewusst nicht ausgewiesen, denn ein Sprung, der nur vom neuen Begriff kommt, sähe sonst wie ein Erfolg aus.
Ein zweiter Fall: Liegen zwischen zwei Messungen mehrere Wochen, heißt es „zur letzten Messung“ statt „zur Vorwoche“.
Wer einen durchgehenden Verlauf will, lässt die Begriffe eines Projekts möglichst unverändert. Der wöchentliche Messlauf misst deshalb immer dieselben.
Woher kommen die Wettbewerber im Sichtbarkeitsindex?
Aus Ihren eigenen Rangmessungen, ohne zusätzliche Kosten. Bei jeder Messung wird festgehalten, wer außer Ihnen auf den ersten Plätzen steht. Für jede dieser Adressen rechnet Aurora Hive Sales denselben Index über dieselben Begriffe.
In der Kurve erscheinen die fünf stärksten Betriebe als eigene Linien. Portale und Verzeichnisse stehen getrennt darunter, denn ein großes Branchenportal ist für einen Betrieb kein Wettbewerber, auch wenn es bei jedem Begriff oben steht.
Eine Grenze hat das: Festgehalten werden nur die ersten zwölf Treffer. Wer weiter hinten steht, taucht im Vergleich nicht auf. Dort bringt die Klickrate allerdings ohnehin kaum noch etwas.
Kann die Rangmessung jede Woche von selbst laufen?
Ja, über den wöchentlichen Messlauf. Er wird je Projekt eingeschaltet, direkt unter der Kachel „Sichtbarkeitsindex“, und ist ab Werk aus.
Was dabei gilt:
- Nur ein Verwaltungskonto kann ihn einschalten, und nur wenn in den Einstellungen „Positionen zu Suchbegriffen messen“ an ist.
- Jeder Begriff kostet je Messung eine Recherche. Die Vorschau rechnet das vor dem Einschalten aus: so viele Recherchen je Woche, rund das Vierfache im Monat.
- Wie viele Begriffe höchstens gemessen werden, legen Sie fest. Es sind immer dieselben, damit der Verlauf vergleichbar bleibt.
- Vor jedem Lauf wird geprüft, ob das Monatsbudget für Recherchen noch für alle Begriffe reicht. Reicht es nicht, wartet die Messung, bis wieder Budget da ist, in der Regel also bis zum nächsten Monat.
Ohne Messlauf gibt es nur Punkte in der Kurve, wenn jemand von Hand misst.
Was sind Datenabfragen, und wo sehe ich, wie viele mir bleiben?
Eine Datenabfrage ist ein Auftrag an den Datendienst, aus dem Suchvolumen und Verweise kommen. Eine Abfrage kann bis zu 1.000 Begriffe umfassen; gezählt wird der Auftrag, nicht die Zahl der Begriffe. Rangmessung, Kartendienst und Branchenradar laufen dagegen über die Recherchen, die KI-Sichtbarkeit über ihre eigenen Messungen.
Wie viele Datenabfragen im Monat möglich sind, hängt vom Paket ab und steht in Ihrem Angebot beziehungsweise Vertrag. Die Mengen nennt diese Hilfe bewusst nicht, aus demselben Grund wie bei den Preisen: Sie ändern sich, die Hilfe liefe hinterher.
Den laufenden Stand zeigt die Übersicht in der Kachel „Datenabfragen“, samt Verlauf der letzten Monate. In den Einstellungen der Sichtbarkeit können Sie unter „Datenabfragen je Monat“ eine eigene Grenze setzen. Sie wirkt nur, wenn sie kleiner ist als die des Pakets; ein leeres Feld heißt, dass die Paketgrenze gilt.
Sind die Datenabfragen aufgebraucht, bleiben die Knöpfe für Suchvolumen und Verweise bis zum Monatsende ausgegraut. Alles andere läuft weiter: Gespeicherte Werte und Stände bleiben sichtbar, die kostenlose Häufigkeit bei den Begriffsvorschlägen auch. Mit dem neuen Monat beginnt der Zähler wieder bei null. Wer regelmäßig an die Grenze stößt, spricht mit seinem Anbieter über ein größeres Paket.
Was ist die KI-Sichtbarkeit?
Der fünfte Reiter eines Projekts. Er beantwortet eine Frage, die klassische Suchmaschinenauswertungen nicht stellen: Werden Sie genannt, wenn jemand eine Antwortmaschine fragt?
Immer mehr Menschen tippen ihre Frage nicht mehr in eine Suchmaschine, sondern stellen sie einem Assistenten und bekommen eine fertige Antwort mit ein paar genannten Anbietern. Wer dort nicht vorkommt, taucht im ganzen Vorgang nicht auf — unabhängig davon, auf welchem Platz er in der klassischen Trefferliste steht.
So arbeitet der Reiter:
- Sie hinterlegen Fragen, so wie ein Kunde sie stellen würde — „Wer verlegt Parkett in Dresden?“, nicht „Parkett Dresden“.
- Aurora Hive Sales stellt diese Fragen mehreren Antwortmaschinen und liest die Antworten aus.
- Ausgewertet wird, ob Ihr Betrieb genannt wird, an welcher Stelle, und wer stattdessen genannt wird.
Das Ergebnis ist eine Momentaufnahme, kein Rang. Antwortmaschinen antworten auf dieselbe Frage nicht immer gleich — deshalb zählt der Verlauf über mehrere Läufe, nicht das Ergebnis eines einzelnen.
Welche Fragen soll ich für die KI-Sichtbarkeit hinterlegen?
Die, die ein Kunde wirklich stellt — in ganzen Sätzen, nicht als Stichwortliste.
Was gut funktioniert:
- Die Bedarfsfrage: „Wer kann mir in Leipzig eine Website bauen?“
- Die Vergleichsfrage: „Welche Agenturen in Sachsen arbeiten mit Vereinen?“
- Die Problemfrage: „Meine Website ist langsam, wer hilft?“
Was wenig bringt: Ihr eigener Firmenname. Dass eine Antwortmaschine Sie findet, wenn man nach Ihnen fragt, sagt nichts darüber, ob Sie neue Kunden erreichen.
Fangen Sie mit fünf bis zehn Fragen an. Jede Frage kostet bei jedem Lauf eine Messung je Antwortmaschine — eine lange Liste ist schnell teuer und selten aussagekräftiger.
Und halten Sie die Fragen über die Zeit gleich. Nur dann lässt sich der Verlauf vergleichen.
Was kostet die KI-Sichtbarkeit?
Sie verbraucht KI-Messungen — ein eigener Zähler, getrennt von den Recherchen und von den Datenabfragen.
Gezählt wird nach der einfachen Formel: Fragen × Antwortmaschinen × Wiederholungen. Zehn Fragen an drei Antwortmaschinen sind also dreißig Messungen je Lauf.
Wie viele Messungen im Monat enthalten sind, hängt vom Paket ab und steht in Ihrem Angebot — diese Hilfe nennt bewusst keine Mengen. Den laufenden Stand sehen Sie auf der Übersicht.
Drei Dinge, die Überraschungen verhindern:
- Ab Werk ist der Bereich ausgeschaltet. Sie schalten ihn in den Einstellungen des Bereichs Sichtbarkeit ein.
- Vor dem Lauf steht, wie viele Messungen er verbraucht.
- Ist das Kontingent aufgebraucht, wird der Lauf abgelehnt statt heimlich gekürzt. Mit dem neuen Monat beginnt der Zähler wieder bei null; wer regelmäßig ansteht, stockt auf oder wechselt das Paket.
Messen Sie monatlich, nicht täglich. Häufiger zu messen erzeugt mehr Rauschen, nicht mehr Erkenntnis.
Steht Ihre Frage nicht dabei?
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